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FDP macht sich weiter für Luftreinigungsgeräte stark

Der FDP-Amtsverband Rengsdorf-Waldbreitbach macht sich weiterhin für den Einsatz von Luftreinigungsgeräten in Grundschulen stark. Aus diesem Grund stellten die Liberalen bei VG-Bürgermeister Hans-Werner Breithausen nun eine Anfrage.    

Die Schulen haben seit einer Woche ihren Präsenzunterricht wieder aufgenommen. „Oberstes Gebot ist es“, erklärte Tim-Jonas Löbeth, Vorsitzender der FDP Rengsdorf-Waldbreitbach, „die Lehrkräfte und Kinder bestmöglich vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Dabei können Luftreinigungsgeräte das regelmäßige Lüften sinnvoll ergänzen und insoweit eine wichtige Rolle in den Hygienekonzepten der Schulen spielen.“ Wissenschaftliche Studien der Bundeswehr-Universität München und der Goethe-Universität Frankfurt am Main bestätigen, dass Luftreinigungsgeräte in Klassenräumen grundsätzlich wirksam sind. Letztere Studie gelangte zum Ergebnis, dass geeignete Geräte in 30 Minuten rund 90% der Aerosole aus dem Klassenraum entfernen können. Die Stiftung Warentest konnte in einem Versuch durch den Einsatz eines Luftreinigungsgeräts in 20 Minuten sogar 95% der Aerosole aus der Raumluft filtern. 

Bereits im Oktober 2020 hatte die FDP-Fraktion im Verbandsgemeinderat einen Antrag gestellt, der darauf abzielte, jeden einzelnen Klassenraum in der Verbandsgemeinde mit einem Luftreinigungsgerät auszustatten. Die Verwaltung sagte seinerzeit im Schulträgerausschuss zu, das Thema „im Blick“ zu behalten. Aus diesem Grund drängen die Liberalen nun auf ein Update. Sie möchten wissen, ob die Verwaltung den Einsatz von Luftreinigungsgeräten und CO2-Ampeln grundsätzlich als sinnvolle Ergänzung betrachtet, um die Sicherheit in den Grundschulen zu erhöhen. „Das Land“, erklärt Walter Rams, Fraktionsvorsitzender der FDP im Verbandsgemeinderat, „unterstützt inzwischen den Einsatz von Luftreinigungsgeräten und hat hierfür ein eigenes Förderprogramm aufgesetzt, für das Haushaltsmittel in Höhe von 6 Mio. EUR bereitgestellt wurden.“ Außerdem interessiert die Liberalen eine Bestandsaufnahme zu der Frage, in wie vielen Klassenräumen es gegenüberliegende Fenster und Türen gibt, sodass ein Querlüften möglich ist. Eine Beantwortung der Anfrage erbitten die Liberalen im Rahmen der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 9. März.  

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